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Das Christkind lädt zum Weihnachtsmarkt

"Und wer da kommt, der soll willkommen sein" heißt es nicht nur auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt: Im Advent empfängt Franken Besucher besonders herzlich - und mit vielen Weihnachts-Schmankerln.

Am Freitag vor dem ersten Advent, abends um halb sechs, richten sich alle Augen auf die Nürnberger Frauenkirche. Hoch über dem dunklen Hauptmarkt erscheint auf dem Kirchenaltan eine strahlende Gestalt mit wallendem goldblondem Haar, weißem Gewand und goldenen Engelsflügeln: Wenn das Nürnberger Christkind seinen feierlichen Prolog spricht, ist die Weihnachtszeit offiziell eröffnet. Nürnberg ist die Weihnachtsstadt par excellence, der weltberühmte Christkindlesmarkt blickt bereits auf eine über 400-jährige Geschichte zurück. Doch nicht nur Nürnberg, ganz Franken lädt im Advent zu romantischen, fröhlichen und genussvollen Erlebnissen für Groß und Klein. Die Altstadtweihnacht auf dem Waagplatz in Fürth präsentiert zum Beispiel Blechspielzeug und handgeschnitzte Krippen in uriger Atmosphäre.

In Erlangen entführt der Weihnachtsmarkt auf dem Neustädter Kirchplatz ins Mittelalter: Hier fließt Met statt Glühwein, Gaukler und Kräuterhexen mischen sich unter die traditionellen Handwerker. Auch der Weihnachtsmarkt auf Schloss Geyerswörth in Bamberg lädt zur Reise in die Vergangenheit. Ein Geheimtipp ist außerdem der Adventsmarkt im Sand, dem ältesten Stadtteil Bambergs. In Coburg rollen romantiker mit der Pferdekutsche durch die weihnachtlich geschmückte Stadt. Korbflechter, Glasbläser und Co. erlauben auf dem Markt einen Blick in ihre Werkstatt. Und wer auf dem Weihnachtsmarkt in Bayreuth kein passendes Geschenk findet, dem steht beim Midnightshopping die ganze Altstadt bis 24 Uhr offen. Neben den Märkten drückt sich die Vorfreude auf das Fest in Franken in zahlreichen weiteren Veranstaltungen aus: Das zeigen vor allem Weihnachtskonzerte und Theater in Würzburg und Eichstätt. Bei so vielen Angeboten ist es schade, dass am 24. Dezember alles vorbei ist. Das fanden auch die Dinkelsbühler, deshalb laden sie zwischen Heiligabend und Silvester ins Weihnachtsdorf im Innenhof des Alten Rathauses. Und wer gar nicht genug bekommt von Weihnachten, ist in Rothenburg o.d.T. an der richtigen Adresse: Das Deutsche Weihnachtsmuseum hat das ganze Jahr geöffnet und versetzt seine Besucher selbst im Hochsommer in romantische Feiertagsstimmung.

Informationen

Internet: www.frankentourismus.de/veranstaltungen
Internet: www.die-fraenkische-staedte.de

 
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Würzburg und die Residenz

Vorgestellt von Gabi Bergauer, Gästeführerin an der Volkacher Mainschleife und Autorin des Reiseführers "Die Volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland"

Wenn Sie in den Wintermonaten oder im Frühjahr die Mainschleife und Nordheim besuchen, genießen Sie vor allen Dingen die Vorzüge der Vor- bzw. Nebensaison. Weinfranken schlummert noch etwas vor sich hin. Die Menschen sind entspannt und haben Zeit für Sie. Die stark frequentierten Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Würzburger Residenz (seit 1981 UNESCO Weltkulturerbe) werden zwar auch in diesen Monaten entsprechend angelaufen, aber alles in allem geht es auch hier natürlich etwas ruhiger zu. Sie werden sehen… Würzburg, nur 25 km von der Mainschleife entfernt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Residenz
Erbaut wurde die ehemalige Residenz der Würzburger Fürstbischöfe in den Jahren 1720 – 1780 (Fertigstellung Rohbau 1744). Sie gehört zu den bedeutendsten barocken Schlossanlagen Europas. Die Planung übertrug Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn dem damals noch jungen und unbekannten Architekten Balthasar Neumann (1687-1753). Bis zur Fertigstellung der Residenz arbeitete Neumann zudem für den Bruder und Nachfolger Friedrich Carl von Schönborn sowie für die beiden folgenden Würzburger Fürstbischöfe. Die Baukosten betrugen insgesamt etwa 1,5 Millionen Gulden. Der Bau zeigt die verschiedenen Strömungen nicht nur des deutschen Barock, sondern beispielsweise auch der französischen Klassik. Dies war vor allen Dingen die Leistung von Balthasar Neumann. Er schaffte es, die Wünsche der kunstverständigen Familie Schönborn in seinen Plänen zu berücksichtigen. Ein echtes Highlight ist die innere Ausstattung der Residenz. Mehrere Generationen von Künstlern und Kunsthandwerkern aus ganz Europa wirkten hier. Nahezu unübertroffen sind dabei die Deckenfresken in Kaisersaal und Treppenhaus, die 1751-1753 von dem Venezianer Giovanni Battista Tiepolo geschaffen wurden.

Zerstörung im 2. Weltkrieg
Am 16. März 1945, wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurden 90 Prozent der Würzburger Altstadt durch einen Bombenangriff zerstört. Betroffen war davon auch die Residenz, die fast völlig ausbrannte. Gott sei Dank blieben jedoch Treppenhaus und Kaisersaal, sowie Gartensaal und Weißer Saal größtenteils von den Bränden verschont. Die Steinwölbungen hielten dem herabstürzenden Dachstuhl stand. Der inzwischen bewältigte Wiederaufbau der Residenz, der insgesamt rund 20 Millionen Euro kostete, stellt auch kunsthandwerklich eine beachtenswerte Leistung dar. Als Abschluss des Wiederaufbaus wurde 1987 das aufwändig in seiner besonderen Hinterglas-Maltechnik rekonstruierte spiegelkabinett der öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Würzburger City
Selbst bei schmuddeligem Wetter ist ein Besuch Würzburgs lohnenswert. Haben Sie auf dem Parkplatz der Residenz geparkt, führt geradewegs eine Straße Richtung Dom und Innenstadt. Hier im Zentrum reihen sich Geschäfte an Geschäfte und laden zu einem Einkaufsbummel ein. Dabei wechseln sich große Ladenketten mit kleinen Boutiquen ab. Dazwischen finden Sie kleine Cafes und Bistros, aber natürlich auch zahlreiche Wirtschaften für eine kleine Verschnaufpause. Eindrucksvolle Kirchen begeistern in diesem Viertel
Kunst- und Kulturbegeisterte. Der Dom, das Neumünster, die Augustinerkirche, die Marienkapelle am Marktplatz… Sollten Sie die Residenz am Vormittag besucht haben, bietet auch der Nachmittag noch eine Fülle an Möglichkeiten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß an der volkacher Mainschleife. Erkunden Sie – wie in meinem Reiseführer schon ausführlich empfohlen – auch das Umland; wie in diesem Falle Würzburg!

Informationen

Den Reiseführer (168 Seiten im Taschenbuchformat) erhalten Sie bundesweit im Buchhandel. Titel „Die volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland“, Franken erwandern-erradeln-erfahren. ISBN 978-3-00-023915-1, zum Preis von 12,80 Euro.

Autorin: Gabi Bergauer.

Selbstverständlich führen auch wir diesen Reiseführer. Als ausgewiesenes Clubmitglied halten wir eigens von der Autorin signierte Exemplare für Sie bereit, von denen wir Ihnen gerne eines zu v.g. Preis bei Ihrer nächsten Weinbestellung beilegen. Presseberichte, Leserstimmen und viele Informationen über den Reiseführer erhalten Sie auf der Homepage der Autorin www.bergauers-zdk.de

Öffnungszeiten

November - März: 10.00 - 16.30 Uhr
(Kassenschluss 16.00 Uhr)
April - Oktober: 9.00 - 18.00 Uhr
(Kassenschluss 17.30 Uhr)
täglich geöffnet

Gruppenführungen vermitteln:
Die Residenz ist lediglich am 24., 25. und 31. Dezember, am 1. januar, und am Faschingsdienstag geschlossen. Im Eintrittspreis ist eine Führung durch die Haupträume der Residenz enthalten. Führungen in deutscher Sprache finden laufend im Abstand von ca. 20 bis 30 Minuten statt (letzte Führung 1 Stunde vor Schließung des Hauses), englischsprachige Führungen täglich um 11.00 und 15.00 Uhr, sowie in der Hauptsaison (April bis Oktober) um 16.30 Uhr.

Weitere Infos: www.residenz-wuerzburg.de

Eintrittspreise 2012:
7,50 Euro p.P., inkl. Führung

 
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Museum Kartause Astheim
Ein Kleinod an der Volkacher Mainschleife

Vorgestellt von Gabi Bergauer, Gästeführerin an der Volkacher Mainschleife und Autorin des Reiseführers „Die Volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland“

Wenn ich Ihnen heute ein Museum mit religiösen Inhalten vorstelle, dann ist mir das eine echte Herzensangelegenheit. Natürlich kommen die Gäste vorrangig an die Mainschleife, um sich an unserer Landschaft zu erfreuen und sich ganz individuellen Freizeitaktivitäten zu widmen. Den Besuch des Museum mit einer dortigen Gästeführung zu planen, halte ich für absolut lohnenswert. Zwar erklären anschauliche Tafeln in den einzelnen Räumen Konzept und Inhalte des Museums, aber natürlich erfährt man mit einer Führung viel mehr über das Wieso und Warum als ohne. Die Ausstellungsstücke werden plötzlich „logisch“, man versteht ihren Ursprung und ihren Sinn (das Wort Sinnbild bekommt oftmals eine neue Bedeutung) und kann diese Erfahrungen sehr gut dazu nutzen, in jeder anderen Kirche, beispielsweise auch bei Betrachtung der berühmten Madonna im Rosenkranz von Tilman Riemenschneider im benachbarten Volkach eigene Sichtweisen mit den Erfahrungen aus der Führung zu kombinieren.

Das Museum im ehemaligen Kartäuserkloster Marienbrück
Von vielen Aussichtspunkten der Mainschleife aus sichtbar, ragt in unmittelbarer Nähe zu Volkach und nur durch den Main von der Stadt getrennt, der gelbe, schlanke Glockenturm der Konventskirche gen Himmel. Diese zeigt, zusammen mit zwei angrenzenden Gebäuden, Reste des Kartäuserklosters Marienbrück, das in der Zeit von 1409 bis zur Säkularisation 1803 mit kontemplativem Leben erfüllt war. Absolut sehenswert: der steinerne Lettner (Abtrennung zwischen Priester- und Brudermönchen), das Chorgestühl und die Fresken in der Konventskirche. Sowohl im Bauernkrieg (1525) als auch im 30-jährigen Krieg wurde das Kloster schwer beschädigt, geplündert und wieder aufgebaut. 1803 wurde es aufgelöst und in weiten Teilen abgetragen. Lediglich die Kirche, ein Verbindungsbau mit Kapelle sowie das Priorat (1583) mit einem wunderschönen Renaissancegiebel sind noch erhalten. Darin ist heute das Museum untergebracht.

Der Inhalt des Museum
Seit 1999 sind in den genannten drei Gebäuden über 600 Ausstellungsstücke der Diözese Würzburg zu finden, die dem Betrachter folgendes erklären: Die Wichtigkeit der bildhaften Darstellung christlicher Glaubensinhalte, um so den Menschen die Bibel und somit die Botschaft Jesu näher zu bringen. Man versteht dies umso mehr, wenn man sich in frühere Zeiten zurückversetzt. Die Bildung der Menschen war eine andere als heute. Viele konnten nicht lesen und schreiben, die Messen wurden in lateinischer Sprache abgehalten. Die religiöse Bildung funktionierte vielfach nur über das Betrachten von Bildern.

In den einzelnen Räumen werden sie beinahe lebendig für Sie, die Menschen der zurückliegenden Jahrhunderte mit ihren Ängsten und Nöten, deren Lebensqualität eine andere war als unsere. Täglich Essen zu haben und in einem sozialen Netz versorgt zu sein, war keine Selbstverständlichkeit. Und während man so eintaucht in die Lebensumstände der zurückliegenden Jahrhunderte, wird einem klar, dass sich an diesen existenziellen Sorgen, Ängsten und Nöten bis heute nicht viel geändert hat. Es sind andere geworden, das ist ganz sicher, aber nicht weniger belastende. Vielleicht kommt es einem deswegen gar nicht in den Sinn, dass es sich bei den Exponaten um ausrangierte Instrumente handeln könnte, die dem modernen Menschen nichts nützen. Viel mehr akzeptiert man sehr schnell die ausgestellten Bilder und Figuren als Hilfestellungen für die Gläubigen damals wie heute, und ergänzt sie – jeder für sich – mit seinen eigenen religiösen Anschauungen. Im Gegensatz zu üblichen Führungen, in denen der Gästeführer Monologe führt und der Gast lediglich zuhört, entwickelt sich bei dieser sehr schnell eine Eigendynamik. Es werden eigene Ansichten eingebracht, manch einer hat eine eigene Interpretation zu dem Gesehenen, es entwickeln sich ganz unkompliziert interessante Gespräche. Eine echt spannende Angelegenheit! Ich freue mich jedenfalls sehr, wenn Sie das Museum besuchen.

Informationen

Den Reiseführer (168 Seiten im Taschenbuchformat) erhalten Sie bundesweit im Buchhandel. Titel "Die Volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland". Franken erwandern-erradeln-erfahren. ISBN 978-3-00-023915-1, zum Preis von 12,80 EUR. Autorin Gabi Bergauer. Selbstverständlich führen auch WIR diese Reiseführer.

Als ausgewiesenes Clubmitglied halten wir eigens von der Autorin signierte Exemplare für Sie bereit, von denen wir Ihnen gerne eines zu v.g. Preis bei Ihrer nächsten Weinbestellung beilegen.

Pressestimmen, Leserberichte und viele Informationen über den Reiseführer erhalten Sie auf der Homepage der Autorin www.bergauers-zdk.de

Einzelreisendenführung:
Mai bis inkl. Oktober: Jeden Freitag um 14:30 Uhr
Treffpunkt Museumskasse, keine Anmeldung erforderlich
Eintritt + Führung: 4,00 EUR pro Person

Gruppenführungen vermitteln:
Preis Führung: 30,00 EUR + Eintritt: 1,75 EUR pro Person

Tourist-Info Volkach
Telefon: 09381 / 40112
E-Mail: tourismus@volkach.de

Museum am Dom Würzburg
Telefon: 0931 / 38665600
E-Mail: museen@bistum-wuerzburg.de

 
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Der Main-Radweg: Radeln, Staunen und Genießen auf dem „5 Sterne Radweg“

600 Kilometer per Rad – von den Quellen bis zur Mündung – sind in eindrucksvoller Weise erlebbar.
Der „Lebensader Main“ folgend, durchquert der Fernradweg herrliche fränkische und hessische Landschaften mit kulturellen Kostbarkeiten und kulinarischen Spezialitäten für Genießer.

Die Tour beginnt alternativ an den Quellen des Roten Mains bei Creußen in der Fränkischen Schweiz oder am Ursprung des Weißen Mains im Fichtelgebirge. Durch die Naturlandschaften des Oberen Maintal-Coburger Landes, der Haßberge und des Steigerwaldes, des sonnendurchfluteten Fränkischen Weinlandes mit der barocken MetropoleWürzburg, des Lieblichen Taubertals und schließlichder Ferienregion Spessart-Mainland führt die reizvolle Route nach Aschaffenburg. Auf der letzten Etappe geht es über Frankfurt am Main bis nach Wiesbaden. Auf seiner ganzen Länge ist der Main-Radweg eine erste Wahl für Radler, die sich an Biervielfalt und Weingenuss, dem Entdecken barockern Schlösser, mittelalterlicher Stadtbilder oder attraktiver Landschaften erfreuen. Auf dem gesamten Streckenverlauf mit seiner mustergültigen Beschilderung können sich Radler dank eines hohen Qualitätsstandards immer auf die passende Unterkunft verlassen. Die Gütesiegel „Fahrradfreundlicher Hotelund Gaststättenbetrieb“ des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes und „Bett + Bike“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs sind Gewähr dafür, dass die Gastgeber sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern bestens eingestellt haben.

Informationen

Das ausführliche Serviceheft 2011 enthält auf rund 98 Seiten interessante Informationen rund um den Main-Radweg. Die Tour zum Main-Radweg ist auch als Applikation („App“) fürs iPhone und natürlich als mobile Website verfügbar. So sind die Inhalte der Website www.mainradweg.com mit detailliertem Kartenmaterial und aktuellen Informationen auch auf der Tour verfügbar.

Tourismusverband Franken e.V.
Postfach 440453
90209 Nürnberg

Telefon: 0911 / 94151-0
Telefax: 0911 / 94151-10

Internet: www.frankentourismus.de
Internet: www.mainradweg.com

 
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Schweinfurt und Museen
Museum Otto Schäfer

Schon in jungen Jahren entdeckte der Schweinfurter Industrielle Otto Schäfer (1912 – 2000) seine Liebe zur Druckgraphik und begann mit dem Aufbau einer breit angelegten Sammlung. Ab 1951 ergänzte er diese durch illustrierte Bücher des 15. – 20. Jahrhunderts sowie durch Erstausgaben deutscher Literatur. Als eine der bedeutendsten europäischen Privatbibliotheken genießt sie heute größtes Ansehen bei Bibliophilen in aller Welt. Doch es blieb nicht bei Druck und Graphik.

Der Schweinfurter Jurist Dr. Hermann Morell (1929 – 1987) und seine Frau Maria (1923 – 1998) sammelten wertvolle Gläser, die nach dem Tod der Eheleute in den Besitz der Dr.-Otto-Schäfer-Stiftung e.V. gingen. Über 200 dieser antiken Glasgefäße und -objekte faszinieren nun in der Ausstellung nicht nur durch die Ästhetik der Formen und Farben, sondern erlauben tiefgehende Einblicke in die Geschichte der Glasherstellung sowie in die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten im täglichen Leben des Römischen Reiches vom 1. Jh. vor bis zum 5. Jh. n.Chr..

Informationen

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Montags geschlossen

Museum Otto Schäfer
Judithstraße 16
97422 Schweinfurt

Telefon: 09721 / 387097-0

E-mail: info@museumottoschaefer.de
Internet: www.museumottoschaefer.de

 
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Schweinfurt und Museen
Kusnthalle Schweinfurt

Anlässlich seines 60. Geburtstages schenkte der Industrielle Ernst Sachs (1867-1932) das 1933 fertiggestellte Schweinfurter Volks- und Hallenschwimmbad. Die Luftangriffe vom Februar und August 1944 führten zu schweren Beschädigungen und zur Schließung des Bades.

Im Wiederaufbau blieben die charakteristischen Raumelemente in der heutigen Kunsthalle erhalten. Darin finden sich Werke zum expressiven Realismus. Diese Kunstrichtung war nach 1945 in die Provinz abgedrängt worden. Realistische Darstellungsweisen galten im Westen als verpönt. In den letzten Jahren hat sich der Blick jedoch wieder verstärkt dieser verschollenen Generation der Künstler zwischen den Kriegen zugewandt und definiert deren Part in der Geschichte der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts neu. Die als Dauerleihgabe gezeigte Sammlung Joseph Hierling spielt in diesem Diskurs eine wichtige Rolle und schafft eine Verbindung zwischen dem Museum Georg Schäfer, das sich insbesondere dem 19. Jahrhundert widmet, und dem Kernbestand der Kunsthalle Schweinfurt mit vorwiegend Werken deutscher Kunst nach 1945.

Informationen

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr - 21.00 Uhr
Montags geschlossen

Kunsthalle Schweinfurt
Rüfferstraße 4
97421 Schweinfurt

Telefon: 09721 / 514 79

E-Mail: info@kunsthalle-schweinfurt.de
Internet: www.kunsthalle-schweinfurt.de

 
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Schweinfurt und Museen
Museum Georg Schäfer

Dr.-Ing. E.h. Georg Schäfer (1896 bis 1975), Industrieller und Mitinhaber der FA G Kugelfischer Georg Schäfer & Co., trug den größten Teil der Sammlung nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen. Im Jahre 1997 wurde die Sammlung- Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung gegründet. Das Museum wird von der Stadt Schweinfurt mit finanzieller Unterstützung der Stiftung betrieben

Gezeigt werden insbesondere Werke aus dem 19. Jahrhundert. Mit der weltweit größten Sammlung seiner Werke ist Carl Spitzweg vertreten! Von Adolph Menzel besitzt die Sammlung über 100 Gemälde, Gouachen und Zeichnungen. Weitere größere Werkblöcke gibt es von Caspar David Friedrich, Georg Ferdinand Waldmüller, Hans Thoma, Wilhelm Leibl und seinem Kreis sowie von Max Liebermann und Max Slevogt. Ganz und gar beeindruckend ist die Architektur des Museums. Durch eine wohldurchdachte Anordnung von durchgehenden Lichtbändern ist der großräumige Kubus mit seinem imposanten Treppenhaus lichtdurchflutet und vermittelt eine nahezu unermessliche Weite.

Informationen

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr - 21.00 Uhr
Montags geschlossen

Museum Georg Schäfer
Brückenstraße 20
97421 Schweinfurt

Telefon: 09721 / 51920

E-Mail: mgs@schweinfurt.de
Internet: www.museumgeorgschaefer.de

 
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Schweinfurt und Museen

Diese Industriestadt hat sich wirklich gemausert!
„Wir haben mehr auf Lager“ - mit diesem Slogan wird deutlich, dass die Kugellagerindustrie hier das Leben geprägt hat, aber dass dies eben nicht alles ist.

Denn die Gründerväter der Fabriken waren bei allem industriellen Denken große Förderer der Kunst und haben ihrer Stadt einen nahezu unschätzbaren Wert an Werken verschiedener Kunstepochen hinterlassen, die durch verschiedene Stiftungen der Nachwelt und Kunstinteressierten zur Verfügung stehen. Visionäre Städteplaner haben zudem die letzten Jahrzehnte gekonnt auf Veränderung gesetzt. Entstanden ist dadurch eine Stadt mit einer bunten Mischung aus wiederaufgebauten Baudenkmälern, modern-puristischen Baukomplexen, eine lebendige Fußgängerzone (äußerst praktisch im Karée zu durchlaufen) mit einer Vielzahl an kleinen Ladengeschäften, die kürzlich mit der am Rande der Fußgängerzone angegliederten Stadtgalerie ihr Angebot abgerundet haben. Und mittendrin und gleich daneben … daneben … immer wieder Museen, Museen, Museen.

Ungedingt anschauen!
Ihre Gabi Bergauer

Informationen

Vorgestellt von Gabi Bergauer, Gästeführerin an der Volkacher Mainschleife und Autorin des Reiseführers „Die Volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland“

 
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Weltkulturerbe Bamberg

Vorgestellt von Gabi Bergauer, Gästeführerin an der Volkacher Mainschleife und Autorin des Reiseführers „Die Volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland“

Natürlich gibt es schon alleine an der Mainschleife genügend Ausflugsziele, um Ihnen einen kurzweiligen
und abwechslungsreichen Aufenthalt in unserer Region zu bieten. Aber es war schon immer lohnenswert, auch einmal über den Tellerrand hinauszublicken. Was liegt da näher, als Ihnen in diesem DIVINO-CLUB Magazin immer wieder Insider-Tipps zu nennen, wie sie meist nur von Einheimischen gegeben werden können (wenngleich der aktuelle Tipp natürlich kein Geheimtipp ist. Bamberg kennt man). Allergünstigstenfalls ist diese Einheimische dann auch noch Gästeführerin für die Volkacher Mainschleife und hat vor wenigen Jahren einen äußerst unterhaltsamen und informativen Reiseführer für die Region herausgebracht.

Lassen Sie uns also heute Ihre nächste Tagestour durchsprechen, die Sie in wesentlich größerem Umfang zusammen mit weiteren Wander-, Rad- und Autotouren natürlich auch noch in dem besagten Reiseführer finden.

Ihre Gabi Bergauer

Weltkulturerbe Bamberg
Bamberg würde ich mir über den ehemaligen Postweg der Fürsten von Thurn & Taxis erschließen, den man heute als B22 kennt. Diese Bundesstraße erreicht man etwa 8 km von Nordheim entfernt am Verkehrsknotenpunkt Schwarzach/Dettelbach/Kitzingen. Nach wichtigen Stopps in Ebrach und Burgwindheim und dem Erreichen von Bamberg finden Sie der Ausschilderung folgend den Park & Ride Parkplatz Heinrichsdamm. Für unglaublich wenig Geld und in einem straffen Zeittakt werden Sie an allen Tagen (außer sonntags) und in nur 3-4 Minuten per Bus mitten im Zentrum der Stadt abgesetzt, die nicht umsonst und völlig berechtigt zum Weltkulturerbe gehört.

Besuchen Sie die alten Gassen, die einen Hauch Mittelalter in uns spürbar werden lassen, bummeln Sie durch die Fußgängerzone mit ihren vielen Ladengeschäften, erklimmen Sie den Domberg und genießen Sie einen wundervollen Blick über die Dächer der Altstadt. Und für den Fall, dass Sie doch am Sonntag (wenn der Bustransfer nicht im 10-Minutentakt funktioniert) Bamberg aufsuchen…

Selbst der Fußmarsch vom Parkplatz in die Stadt ist für einen normal konditionierten Menschen machbar,
schont Ihre wertvollen Nerven und bewahrt die enge Innenstadt vor einem Blechlawinenkollaps.

Die Altstadt
Vom Busbahnhof führt die Fußgängerzone zunächst an den Marktplatz und die umliegenden Kaufhäuser.
Hält man sich hier links, gelangt man immer weiter in die Altstadt und Richtung Domberg. Alle Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und sind deshalb zu Fuß in kürzester Zeit gut erreichbar, auch „Klein-Venedig“, eine Uferkulisse, die Sie sich unbedingt anschauen müssen. Hier einfach den Ausschilderungen folgen. Ganz spontan und ohne Gästeführung kann man sich mit einer Audioführung durchaus selbst Bamberg erschließen. Das Audiosystem kann in der Tourist Information geliehen werden. Das gesamte Führungsangebot und alle Highlights Bambergs finden Sie zudem auf deren Homepage.

Der Kaiserdom
Der Dom St. Peter und Georg, erbaut auf einem der sieben Hügel Bambergs, ist das bedeutendste Kunstwerk der Region. Von Kaiser Heinrich II. gestiftet, gründete dieser das Bistum Bamberg 1007.

Wichtiges im Dom:
Der „Bamberger Reiter“, ein aus mehr als 10 Stücken Schilfsandstein zusammengesetztes Kunstwerk, welches das Ideal ritterlicher Gesinnung darstellt. Künstler unbekannt.

Öffnungszeiten Dom:
täglich 8.00-17.00 h; Besichtigungen sind nur außerhalb der Gottesdienste möglich.

Diözesanmuseum
Gleich neben dem Dom finden Sie hier im Kapitelhaus eine reiche Sammlung an liturgischen Gewändern, den Domschatz, und allerlei Wissenswertes über Heinrich II. und Kunigunde, die später heilig gesprochen wurden. Jeden Tag geöffnet, außer montags. Besonders schön ist hier ebenfalls eine Audio-Führung. Mit Head-Set ausgerüstet, kann man ganz individuell die Ausstellungsstücke, die einen interessieren, anhören.

Informationen

Den Reiseführer (168 S. im Taschenbuchformat) erhalten Sie bundesweit im Buchhandel. Titel „Die
Volkacher Mainschleife und ihr reizvolles Umland“, Franken erwandern-erradeln-erfahren.
ISBN 978-3-00-023915-1, zum Preis von 12,80 Euro. Autorin: Gabi Bergauer.
Selbstverständlich führen auch WIR diesen Reiseführer.

Als ausgewiesenes Clubmitglied halten wir eigens von der Autorin signierte Exemplare für Sie bereit, von denen wir Ihnen gerne eines zu o.g. Preis bei Ihrer nächsten Weinbestellung beilegen.

Presseberichte, Leserstimmen und viele Informationen über den Reiseführer, sowie einen echten Fränkisch- bzw. Mainschleifendialekt-Crashkurs („Der Franke an sich“ und „Fränkisch im Besonderen“ unter der Rubrik „Heiteres“) erhalten Sie zudem auf der Homepage der Autorin www.bergauers-zdk.de

Tourismus & Kongress SERVICE
Geyerswörthstr. 3
96047 Bamberg

Tel. 0951-2976200
Fax. 0951-2976222

E-Mail: tourist-info@bamberg.info
Internet: www.bamberg.de

 
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